LANGENBURG, HOFRATSHAUS • 22. Februar - 12. April 2026
Eröffnung: Sonntag, 22. Februar 2026, 11:00 Uhr
Gewinnerin des
Hohenloher Kunstpreises Werner Grund 2025
Die Arbeiten von Reingard Glass erscheinen auf den ersten Blick zurückhaltend und schlicht. Jedoch eröffnet sich schon auf den zweiten Blick eine unglaubliche Tiefe und Reflexion.
Ihre Werke entstehen aus vielen verschiedenen Papierarten. Es sind Collagen und Decollagen, indem sie diese Papiere schneidet, reißt, schichtet und wieder entfernt. Vielschichtige, durchsichtige,
aber auch haptische Ebenen liegen in ihren Arbeiten über-, neben- und untereinander. So entsteht ein spannender Prozess der Zerstörung und Wiedererschaffung. Dieser schöpferische Weg, der immer
wieder zwischen Aufbauen und Zerstören, Schichten und Entnehmen hin- und her wandert, zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Reingard Glass. Dabei sind ihre Arbeiten sowohl abstrakt
als auch – und das ist das Spannende - gleichzeitig narrativ. Sie erzählen uns allerdings keine Geschichten im herkömmlichen Sinne, sondern sie öffnen uns Räume für Assoziationen, Gedanken
und Gefühle.Jedes Werk ist wie eine Tür zu einer neuen Welt, die es zu entdecken gilt.
Natalie Scheerle-Walz

KÜNZELSAU, Sparkasse • 12. März - 9. April 2026
Eröffnung: Donnerstag, 12. März 2026, 18:00 Uhr
Konsul-Uebele-Straße,
74653 Künzelsau
In dieser Ausstellung finden vier Mitglieder des Hohenloher
Kunstvereins zusammen, die sich alle mit dem Thema
Natur im weitesten Sinne auseinandersetzen. Der Reiz der
Ausstellung liegt in den unterschiedlichen Herangehensweisen
der Künstlerinnen und Künstler an das Thema.
Sebastian Gaukler Auf Reisen durch Afrika, Lateinamerika und Asien sucht Sebastian Gaukler nach den Ursprüngen indigener Symbolik. Mit unverstelltem Blick löst er Formen und Zeichen aus ihrem Kontext und verbindet sie mit farbigen Fragmenten urbaner Street Art.
Anina Gröger: „Ich interessiere mich in meinen Arbeiten vor allem für den bewegten Himmel, das Licht und die atmosphärische Dichte, die durch den direkten Farbauftrag mit der Hand erzielt wird.“
Hedwig Maier ist 1963 geboren, hat 1983-88 an der Kunstakademie Stuttgart studiert und unterrichtet seit 1991 am EWG in Schwäbisch Hall. Bei ihren transparenten Papierschichtungen interessiert sie das Fragile und Vergängliche, das durch Licht zum Leben erweckt wird. Bäume sind für sie ein Bild des Lebens auf der Erde: stabil aufwachsen und zart bleiben.
Jale Vural-Schmidts Arbeiten umfassen eine Vielzahl von Genres und Praktiken, von sehr abstrakten und reduzierten Werken, die sich je nach Raum und Hängung verändern, bis hin zu farbenfrohen Bildern, die von komplexen Ansichten der Natur abstrahiert sind. Die Künstlerin ist dabei in keiner Weise festgelegt und nähert sich der Kunst mit einem offenen, experimentellen Geist.




LANGENBURG, HOFRATSHAUS • 26. April - 28. Juni 2026
Eröffnung: Sonntag, 26. April 2026, 11:00 Uhr
Anlässlich der 800-Jahr-Feier Langenburgs präsentiert der Hohenloher Kunstverein gesammelte Werke zu und von Langenburg sowie neu erschaffene der KünstlerInnen des Hohenloher Kunstvereins. Freuen
Sie sich auf eine bunte Mischung unterschiedlicher Ansichten aus den vergangenen Jahrzehnten, die aktuellen Arbeiten gegenübergestellt werden.
In dieser Ausstellung zeigen wir die vielfältigen Möglichkeiten der Kunst einem Thema, nämlich unserem Gründungs- und Heimatort Langenburg, zu begegnen.

Pressemeldung: Hohenloher Tagblatt 30.04.2026 "Stadtansichten damals und heute"
LANGENBURG, HOFRATSHAUS • 19. Juli - 30. August 2026
Eröffnung: Sonntag, 19. Juli 2026, 11:00 Uhr
SCHNITTMENGE, der Titel der Ausstellung, spielt zunächst auf eine gemeinsame Schnittstelle der Werke von Hans Lankes und Ulrike von der Osten an: diese ist das farbige Leuchten im Raum.
Darüber hinaus ist damit aber auch ganz wörtlich die Menge der Schnitte gemeint, die im Entstehungsprozess für ihre Werke prägend sind: Schnitte im konkreten und zugleich übertragenen Sinn.
Hans Lankes „zeichnet“ mit dem Messer, wenn er mit dem Skalpell Formen und Architekturen aus Karton oder
Papier herausschält - so viel wegschneidet, bis das gewünschte Bild erscheint. Lankes‘ Messerschnitte spielen mit Licht und Schatten.
Ulrike von der Ostens prozesshaft entwickelte Malerei zeichnet sich durch Unterbrechungen, Brüche, Schnitte aus, hinter denen das Kontinuum der malerischen Erzählung eine andere, unvorhergesehene Fortsetzung findet.
LANGENBURG, HOFRATSHAUS • 13. September - 18. Oktober 2026
Eröffnung: Sonntag, 13. September 2026, 11:00 Uhr
Wir begrüßen zwei neue Künstlermitglieder im HKV.
Marleen Pennings ist gebürtige Niederländerin, lebt und arbeitet seit 2016 als Künstlerin in Deutschland. Teil ihrer künstlerischen Geschichte ist ihre Faszination für Textilien, Muster und Strukturen, entstanden während ihres Modedesign Studiums in Rotterdam.
‚Diese textilen Elemente bieten nicht nur visuelle Reize, sondern können auch tiefgreifende, emotionale Assoziationen hervorrufen. Diese sind oft kulturell oder traditionell geprägt, zugleich auch individuell und tragen dazu bei, eine tiefere Verbindung herzustellen.‘
Ein weiterer Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind alltägliche, ästhetische Reibereien. Sie extrahiert die Störenfriede der harmonischen Ordnung, fragmentiert und verwebt sie, manchmal buchstäblich, in
vielschichtige, multiperspektivische Gemälde.
In ihren dreidimensionalen Werken erweitert sie die Bildgrenzen ins Räumliche; vielteilige Collagen und Assemblagen mit subtilen Details und Farbkombinationen aus verschiedenen Materialien und
Fundstücken zeigen rohe, unbekannte Erinnerungen des Alltags.
Nach dem Aufwachsen in Stuttgart verbrachte Marc Volk einige Jahre in Kentucky, Hamburg, Berlin, Essen, Amsterdam und Düsseldorf. Seit 1999 lebt er als Künstler und Fotograf in
Berlin, wo er seit 2007 kontinuierlich Fotografie unterrichtet. Im Jahr 2020 gründete er die International Photography School in Berlin.
Seine Kunst kreist um philosophische, gesellschaftliche und ästhetische Fragen und bedient sich der konzeptionellen, physikalischen und optischen Grundlagen von Fotografie: Licht, Zeit, Blende,
Brennweite, Perspektive, Emulsion, Pixel und künstliche Generierung.
Fotografie ist für ihn sowohl Medium zur Gewinnung von Erkenntnissen als auch individuelles Ausdrucksmittel; mit ihr lassen sich das Sichtbare untersuchen und innere Zustände kommunizieren.
Besonders wichtig ist Marc Volk die Kontextualisierung der einzelnen Bilder, weshalb er seine Bilder – unter Berücksichtigung der räumlichen Ausstellungssituation – gerne in Werkgruppen
präsentiert.
SCHWÄBISCH HALL, HÄLLISCH FRÄNKISCHES MUSEUM • 9. Oktober - 1. November 2026
Eröffnung: Sonntag, 9. Oktober 2026, 18:00 Uhr
In der Jahresausstellung zeigen Künstlermitglieder des Hohenloher Kunstvereins Arbeiten, die im Laufe der letzten beiden Jahre entstanden sind.
Die Ausstellung wird so zu einer Bestandsaufnahme über das aktuelle Schaffen der Künstlermitglieder und zeigt – gleich einem Kaleidoskop – die Vielfalt der im Kunstverein vertretenen künstlerischen Positionen.
In diesem Jahr findet die Jahresausstellung im Hällisch Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall statt.
Ausstellungsansichten 2025
Fotos: Tanja Krebs/Stefan Labude
BILDWECHSEL bespielt eine festgelegte Wand im Hohenloher Kunstverein – in regelmäßigen Abständen wird dort ein einzelnes Werk gezeigt.
Gezeigt werden Arbeiten von Werner Grund und von Künstlerinnen und Künstlern seiner Generation aus der Region Hohenlohe. Umfangreiche Werkschauen werden bewusst vermieden. Stattdessen rückt
jeweils ein einzelnes Werk für einen begrenzten Zeitraum in den Fokus – bis es durch das nächste abgelöst wird.
BILDWECHSEL ist als dauerhaftes Projekt angelegt
und ergänzt die Wechselausstellungen des Hohenloher
Kunstvereins.
Freitag, 20.03.2026
Bildwechsel 05
Hofratshaus Langenburg, Eröffnung: 18 Uhr
Freitag, 12.06.2026
Bildwechsel 06
Hofratshaus Langenburg, Eröffnung: 18 Uhr
Freitag, 18.09.2026
Bildwechsel 07
Hofratshaus Langenburg, Eröffnung: 18 Uhr
Aktuelle Informationen und Details zu BILDWECHSEL finden Sie unter www.werner-grund.de
Folgen sie der Werner Grund Stiftung auf Instagram @WernerGrund_Stiftung
um kein Update zu verpassen!

WOLPERTSHAUSEN • 27. Juni 2026
Abfahrt: 8:00 Uhr · Ankunft: 20:00 Uhr
Anmeldung unter [email protected]
2026 fahren wir Richtung Westen in die Metropolregion Rhein-Neckar. Mannheim und Ludwigshafen sind nicht nur bedeutende Industriestädte im Südwesten. Es gibt auch eine bedeutende Kunst- und
Kulturszene in diesem Ballungsraum. Dazu kommt Heidelberg, die altehrwürdige Universitätsstadt.
Die diesjährige Exkursion hat eine schöne Entsprechung zur letztjährigen Fahrt nach Schweinfurt/Würzburg.
Es gibt wieder die interessante Verbindung von Kunst und Architektur.
Wir besuchen die Kunsthalle Mannheim und das „Wilhelm-Hack-Museum“ in Ludwigshafen.
In Heidelberg schauen wir uns die Räume des „Heidelberger Kunstverein“ an. Danach werden wir noch ausreichend Zeit für einen Bummel durch die Heidelberger Altstadt haben.
Weitere Einzelheiten werden demnächst ausgearbeitet.
Die Organisation wird wie bewährt von Doris v. Göler (vhs Langenburg) und Wolfgang Kuhn (HKV) übernommen.

Vorläufiges Programm:
Start am Samstag 27.6.2026 in Wolpertshausen um 8:00 Uhr, Busfahrt nach Mannheim, an 9:45 Uhr
Kunsthalle Mannheim: Besuch bis 11:30
Spaziergang über den Rhein von Baden-Württemberg nach Rheinland-Pfalz
Wilhelm Hack Museum Ludwigshafen: 14:00 Uhr Ausstellung „Vom Klang der Bilder“ mit Führung bis
15:30 Uhr
Kunstverein Heidelberg an 16:15 Uhr bis 17:30 Uhr
Stadtbummel durch die Altstadt
CRAILSHEIM, Danziger Str. 30 • 10. Oktober 2026
Beginn: 15:00 Uhr
In Kooperation mit der vhs Langenburg: Anmeldung unter [email protected]
Isabel Stoffel (geb. 1995 in Bad Mergentheim) lebt und arbeitet in Crailsheim. Sie absolvierte ein Vorstudium an der Haller Akademie der Künste, studierte anschließend Malerei an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in der Fachklasse von Prof. Reto Boller und verbrachte 2018/19 ein Auslandsstipendium an der Villa Arson in Nizza. Parallel studierte sie von 2015 bis 2023
Französisch an der Universität Stuttgart. Seit 2025 arbeitet sie als Kunsterzieherin am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Crailsheim.
In ihrer künstlerischen Arbeit nutzt Isabel Stoffel oft gefundene Materialien und Alltagsobjekte, deren Spuren von Zeit und Nutzung sichtbar bleiben.
STUTTGART, Bismarckstr. 75 • 14. November 2026
Beginn: 15:00 Uhr
In Kooperation mit der vhs Langenburg: Anmeldung unter [email protected]
Gerhard Deeg, 1948 in Schwäbisch Hall geboren, studierte von 1969 bis 1974 an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Malerei und Kunsterziehung. An der Universität Stuttgart studierte er
Kunstgeschichte. Er ist seit 1976 Künstlermitglied im Hohenloher Kunstverein.
Gerhard Deeg versucht das Immaterielle zu visualisieren; seien es Emotionen und Empfindlichkeiten, versunkene Erfahrungen, Erinnerungen und Vorstellungen, um so zu einer Formwerdung des
Subjektiven und Unbewussten zu gelangen. Gerhard Deeg gibt keine Antworten, er zeigt. Das ist mehr.