JAN JANSEN


Kulturgüter und Abbruchkanten

LANGENBURG, HOFRATSHAUS • 14. Mai - 14. Juli 2024

Eröffnung: Dienstag, 14. Mai 2024, 18 Uhr

Jan Jansen zeigt einen Querschnitt seiner jüngeren Arbeiten.

Jansen wurde 1988 bei Köln geboren und arbeitet nach einem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart vorrangig malerisch.
In seinen Arbeiten scheint er vermeintlich einen exzellenten Blick für das Hässliche kultiviert zu haben. Unscheinbare Hausfassaden, Wellblechverkleidungen, Brückenpfeiler und Trafohäuschen, gerne mit Graffitis versehen, sind das Sujet.
Doch wer einen zweiten Blick riskiert, wird nicht nur spannende Farbkompositionen entdecken, sondern Schönheit, in einem flüchtigen Augenblick, in einem Lichtstrahl oder einem dezenten Schattenspiel. Viel mehr noch schafft Jansen Bühnen, seltsam vertraute Szenerien, die jedoch alle vom Maler konstruiert und erfunden wurden, die uns aufordern, belebt zu werden mit eigenen Figuren, Geschichten und Gedanken.


Impressionen

Vernissage

Hohenloher Tagblatt, 16.5.2024
Hohenloher Tagblatt, 16.5.2024

DORIS SCHEUERMANN
BRIGITTE WÜSTER

Geteilter Raum

LANGENBURG, HOFRATSHAUS • 28. Juli - 6. Oktober 2024

Eröffnung: Sonntag, 28. Juli 2024, 11 Uhr

Es ist die Linie, die mich in meiner zeichnerischen Arbeit fesselt. Mein Ziel ist es, dass die Linien durch stete Wiederholung ein Eigenleben entwickeln. Dabei geht es mir im Wiederholen nicht um das vollkommen Identische, sondern gerade um die Variationen eines stets Ähnlichen. Trotz dem Festhalten an einem konkreten Regelwerk in der Wiederholung spielt für mich die Offenheit im Prozess eine Rolle und gibt mir Raum für eine forschende Weiterentwicklung. Meist arbeite ich in offenen Werkreihen aus vielen Blättern, die in ihrer Reihung vom Zusammenspiel und Variationen leben.

 

Doris Scheuermann


Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit steht das Material Ton. Wie Häuser aus Lehmklumpen oder gebrannten Ziegeln aufgebaut werden, baue ich Gefäße und Objekte durch Aneinanderreihen von Tonelementen, meist in Form von Tonwülsten. Meinen Werken gebe ich nur selten einen Namen, aber über allem steht im Grunde der Titel “Formen des Seins”. Innerhalb eines bestimmten, von mir selbst vorgegebenen Rahmens lote ich den verbleibenden Spielraum aus.
 

Brigitte Wüster

o.T., Steinzeug, 11×13 cm, 69×11 cm, 2020
o.T., Steinzeug, 11×13 cm, 69×11 cm, 2020