CLAUDIA THORBAN  Installation - Garten

Programm 2017


Lesung mit Barbara Beuys aus „Maria Sibylla Merian. Künstlerin. Forscherin. Geschäftsfrau“

LANGENBURG, HOFRATSHAUS • Freitag, 27. Januar 2017, 19 Uhr

 

Barbara Beuys, München, Mai 2014, Copyright: Isolde Ohlbaum, München
Barbara Beuys, München, Mai 2014, Copyright: Isolde Ohlbaum, München

Mit Maria Sibylla Merian stellt sie ihre im November 2016 erschienene Biografie über eine außergewöhnliche Frau vor, deren Todestag sich am 13. Januar 2017 zum 300. Mal jährt. 

Dabei erzählt Barbara Beuys spannend und kenntnisreich das ungewöhnliche Leben einer Frau im 17. Jahrhundert, die selbstbewusst als Künstlerin Pionierarbeit in den Naturwissenschaften leistete. Ihre Leidenschaft für Raupen und deren Verwandlung in Schmetterlinge führte Maria Sibylla Merian 1699 bis in den tropischen Urwald von Südamerika.

Die Lesung wird bildnerisch umrahmt von einer Vor-Installation der Ausstellung von Claudia Thorban „Installation - Garten“, die ab 26. März 2017 im Hofratshaus zu sehen sein wird.


GERDA BIER UND THOMAS ACHTER • Skulptur und Malerei im Dialog

CRAILSHEIM, STADTMUSEUM IM SPITAL • Freitag,  3. März - 17. April 2017

Eröffnung: Freitag, 3. März, 19 Uhr

Torso, Holz, Eisen, 2016 von Gerda Bier vor einem Ölgemälde von Thomas Achter
Torso, Holz, Eisen, 2016 von Gerda Bier vor einem Ölgemälde von Thomas Achter

Gerda Bier studierte von 1967 bis 1976 an der Staatlichen Akademie für Werkkunst und an der Hochschule der Künste, Berlin.

Thomas Achter studierte von 1980 bis 1986 Freie Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.

Beiden Künstlern gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit existenziellen Grundfragen. So überträgt Gerda Bier Themen wie Einsamkeit, Zwiespalt und Zuflucht in berührende Plastiken aus Holz und Metall, während Thomas Achters große, heftig wuchernde Abstraktionen Gegenwelten entwickeln, die neue Möglichkeiten zulassen. Die Arbeiten der beiden Künstler werden sich im Stadtmuseum erstmals gegenübergestellt.


CLAUDIA THORBAN  Installation - Garten

LANGENBURG, HORRATSHAUS • 26. März bis 7. Mai

Eröffnung: 26. MÄRZ, 11 Uhr

Claudia Thorban studierte 1970 bis 1977 Malerei und

Kunsterziehung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie Kunstgeschichte und Mathematik an der Universität Stuttgart. Seit 1994 hat sie ihr Atelier im Schloss Burleswagen in Satteldorf.  Seit 1975 wurden ihre Arbeiten in zahlreichen Gruppen- und  Einzelausstellungen gezeigt und von öffentlichen und privaten Sammlungen angekauft. Der Zugang zur Pflanzenwelt ist bei Claudia Thorban  subjektiv geleitet. Sie spricht  von der Begegnung mit einer bestimmten Pflanze zu einem Zeitpunkt, der nicht dem  Zufall geschuldet ist, sondern einer subjektiven Befindlichkeit, einem Erkenntnisdrang im Hinblick auf Lebenssinn und Lebensvorstellungen. In ihren Ausstellungen, die immer als Raumganzes gedacht sind, überzeugt das souveräne Nebeneinander  unterschiedlicher Materialien und Bildsprachen.  www.claudiathorban.de



JOHANNA MANGOLD •  Morgen bin ich kein Mensch mehr

LANGENBURG, HOFRATSHAUS • 21. Mai - 2. Juli 2017

Eröffnung: Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr

Morgen bin ich kein Mensch mehr II (Serie), Öl auf Leinwand, 120cm x 100cm, 2016
Morgen bin ich kein Mensch mehr II (Serie), Öl auf Leinwand, 120cm x 100cm, 2016

Johanna Mangold wurde 1984 in Kempten im Allgäu

geboren und studierte an der Staatlichen Akademie der

Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Cordula Güdemann. 

Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen, u.a. in  Regensburg und Stuttgart. 2016 wurden sie in Einzelausstellungen im Kornhaus in Schwäbisch Gmünd und im Kunstverein Ludwigsburg gezeigt.

In der Ausstellung „Morgen bin ich kein Mensch mehr“ werden die eigensinnigen und psychologisch aufgeladenen Bildwelten der Künstlerin in Form von Malereien, Monotypien und Objekten zu sehen sein. Im Zentrum der Werke steht der Mensch und sein Wunsch nach Verbindungen und Wandlung.

 www.johanna-mangold.de



GRUPPENAUSSTELLUNG DER KÜNSTLERMITGLIEDER             Pol und Gegenpol

LANGENBURG • HOFRATSHAUS • 16. Juli - 27. August 2017

Eröffnung: Sonntag, 16. Juli, 11 Uhr

Pol und Gegenpol. Diese Welt ist eine polare Welt, Immer gibt es Pol und Gegenpol, kurz die POLARITÄT: Tag und Nacht, Mann und Frau, Krieg und Frieden, usw. Wenn es zwei Gegenpole gibt, dann gibt es Spannung dazwischen. Spannung bedeutet, dass sich etwas bewegt. Bewegung bedeutet, dass sich etwas verändert. Veränderung kann Entwicklung bedeuten. 


TRICKFILMTAGE •  Best-Off

LANGENBURG • HOFRATSHAUS • Mittwoch, 13. September 2017, 19 Uhr

Seit seiner Gründung im Jahr 1982 hat sich das

Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart zu einem der weltweit größten Festivals für Animationsfilm entwickelt.

Im Sommer 2016 hat das Festival in Stuttgart zum

23. Mal mit etwa 1.000 der besten Trickfilme aus aller Welt stattgefunden. Seit einigen Jahren zeigt der Hohenloher Kunstverein ein Best-Off-Programm des Vorjahres, das inzwischen viele Fans in Hohenlohe gefunden hat. 

Die Besucherinnen und Besucher erwarten die aktuellsten internationalen Animationsfilme sowie Animationen aus den Bereichen Werbung und Kommunikation.


FRANZ RASSL, KATJA SEHL UND SUSANNE NEUNER    Neuner, Raßl, Sehl

LANGENBURG • HOFRATSHAUS • 17. September - 29. Oktober 2017

Eröffnung: Sonntag, 17. September, 11 Uhr

Franz Raßl, Katja Sehl, Susanne Neuner • Malerei, Skulptur, Collage
Franz Raßl, Katja Sehl, Susanne Neuner • Malerei, Skulptur, Collage

Obgleich Susanne Neuner, Franz Raßl und Katja Sehl

sich seit sehr vielen Jahren kennen und schätzen,

begegnen sie sich in dieser Ausstellung völlig neu.

Grundverschiedene Materialien und Techniken, beispielsweise Tusche, Stein, Beton, Terracotta und Collagen

bestimmen den Charakter der Exposition und erzeugen

einen spannungsvollen Dreiklang.


URDA WALTER-BÜHRLE • Retrospektive

KÜNZELSAU • LANDRATSAMT • 12. Oktober - 10. November 2017

Eröffnung: Mittwoch, 11. Oktober, 18.30 Uhr • Einführung: Rolf Walter

Krempelhaus unterm Rechberg im Herbst, Öl auf Leinwand, 61 x 86 cm, 2015
Krempelhaus unterm Rechberg im Herbst, Öl auf Leinwand, 61 x 86 cm, 2015

Urda Walter- Bührle studierte von 1958 bis 1961 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Professor Hugo Peters und Professor Manfred Henninger.

Studienreisen in ganz Europa, insbesondere Florenz, Rom,

Neapel, Madrid begleiteten ihre Arbeit. In mehreren Städten Baden-Württembergs, sowie in London und Bonn wurden ihre Arbeiten in Ausstellungen gezeigt.

Ausgehend von der gegenstandslosen Malerei während des Studiums, führt sie ihr Interesse an Impressionismus, Expressionismus und an der Psychologie von Mythen zu einer neuen Gegenständlichkeit, zu einem „Allegorischen Klassizismus“ und „Dokumentarischen Impressionismus“, wie sie es selbst nennt. Ihr Interesse gilt der Landschaft, die jedoch nicht von bloßer Abbildung handelt, sondern durch die individuelle Auffassung von Formen und Farben durch die Künstlerin zu einer eigenständigen, neuen Bildwirklichkeit führt.


JAHRESAUSSTELLUNG DES HKV

SCHWÄBISCH HALL • HAALHALLE • 14. - 30. Oktober 

Eröffnung: Samstag, 14. Oktober, 18 Uhr

In der Jahresausstellung  zeigen Künstlermitglieder des Hohenloher Kunstvereins Arbeiten, die im Laufe der letzten beiden Jahre entstanden sind. Die Ausstellung wird so zu einer Bestandsaufnahme über das aktuelle Schaffen der Künstlermitglieder und zeigt – gleich einem Kaleidoskop – die Vielfalt der im Kunstverein vertretenen künstlerischen Positionen. Zur Jahresausstellung werden traditionsgemäß auch Künstlerinnen und Künstler eingeladen, mit denen sich im Laufe des Jahres ein interessanter Dialog

entwickelt hat.